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Die ehemalige Hauptpfarrkirche von Frankfurt (Oder),
St. Marien, aus Backstein, mit fünfschiffigem Langhaus, Querschiff, Umgangschor und westlicher Doppelturm-
fassade, wurde von Georg Dehio als der »räumlich bedeutendste Bau der Mark Brandenburg« gewertet.
Der Baubeginn für die St. Marienkirche fällt mit der Gründung der Stadt Frankfurt (Oder) im Jahre 1253 zusammen.
Die Entwicklung der Stadt zum größten Fernhandelsplatz an der Oder brachte ihr solchen Wohlstand ein, dass die Bürgerschaft St. Marien bis zum Jahre 1522 zur heutigen Gestalt erweitern konnte.
Mit den baulichen Erweiterungen ging auch eine reiche innere Ausstattung einher. Es seien genannt: die farbigen Chorfenster, die Bronzetaufe, der Bronzeleuchter, der Hochaltar und Epitaphien.
Diese Stücke wurden während des 2. Weltkrieges gesichert bzw. ausgelagert. Während das Kirchengebäude den Krieg nicht überstand, sind die bedeutendsten Kunstwerke der Kirche gerettet worden. Bis auf drei im Jahre 2002 aus der Eremitage rückgeführten Chorfenster befinden sie sich heute in der St. Gertraudkirche. Sie zählen zu den bedeutendsten Zeugnissen mittelalterlicher Kunst. Jedes von ihnen stellt einen Höhepunkt seiner Kunstgattung dar.